PREISE

Was kostet eine Google-Ads-Agentur?

Die Preise gehen weit auseinander, und das liegt selten an der Qualität. Es liegt daran, wie abgerechnet wird. Hier die Zahlen, mit denen ich arbeite, und die Modelle, bei denen du genauer hinschauen solltest.

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Was du hier erfährst
  • Was seriöse Betreuung im Monat kostet und was einmalig dazukommt
  • Warum ein fester Monatsbetrag je Plattform die ehrlichste Abrechnung ist
  • Welche zwei Modelle es sonst gibt und wo ihr Haken sitzt
  • Ab welchem Werbebudget sich bezahlte Betreuung überhaupt lohnt

Was kostet die Betreuung im Monat?

Seriöse Betreuung läuft über einen festen Monatsbetrag. Bei spezialisierten Freelancern und kleinen Agenturen liegt er für eine Plattform, also Google oder Facebook und Instagram, meist zwischen 1.500 und 4.000 Euro im Monat, je nach Aufwand, Werbebudget und Umfang der Betreuung. Große Agenturen liegen oft darüber und binden dich dazu sechs oder zwölf Monate.

Dieser Betrag ist das Honorar für die Arbeit: Suchbegriffe prüfen, Anzeigentexte schreiben, Budget umschichten, dir jeden Monat sagen, was die Anfragen gekostet haben. Das Werbebudget ist davon getrennt. Das zahlst du direkt an Google, mit deiner eigenen Kreditkarte im Konto. Auf deinem Kontoauszug stehen also zwei Abbuchungen: eine von Google, eine für die Betreuung.

Dazu kommt einmalig die Einrichtung, bevor die erste Anzeige läuft: Messung in deine Webseite einbauen, damit jede Anfrage dem Suchwort zugeordnet wird, Konto und Kampagnen aufbauen, Texte und erste Anzeigen schreiben. Bei mir sind das 2.000 Euro. Wer diesen Schritt billig macht oder weglässt, kann dir später nicht sagen, ob sich das Ganze gelohnt hat.

Rechenbeispiel: Ein Sanitärbetrieb lässt Google betreuen. Monat eins: 2.000 Euro Einrichtung plus 1.500 Euro Betreuung plus 2.000 Euro Werbebudget, also 5.500 Euro. Ab Monat zwei: 1.500 plus 2.000, also 3.500 Euro. Dafür muss die Werbung ihm jeden Monat mindestens so viel Gewinn bringen, sonst passt die Rechnung nicht. Genau das rechnen wir im Erstgespräch vorher durch.

Warum ein fester Betrag und kein Anteil vom Budget?

Manche Agenturen rechnen anders ab: Sie nehmen 10 bis 20 Prozent von dem, was du bei Google ausgibst. Bei 3.000 Euro Werbebudget sind das 300 bis 600 Euro im Monat. Klingt günstig. Der Haken sitzt in der Richtung.

Die Agentur verdient mehr, wenn du mehr bei Google ausgibst. Ob dadurch mehr Kunden in deinem Laden stehen, ändert an ihrem Honorar nichts. Das ist kein Vorwurf, das ist der eingebaute Anreiz. Wenn dir bei diesem Modell jemand rät, das Budget zu verdoppeln, frag, woran er das festmacht.

Bei kleinen Budgets kommt ein zweites Problem dazu. Eine Physiopraxis gibt 1.000 Euro im Monat bei Google aus. 15 Prozent davon sind 150 Euro. Das reicht für eine Stunde Arbeit im Monat. In der Stunde wird ein Bericht exportiert, und den Rest des Monats läuft das Konto auf Autopilot.

Beim festen Monatsbetrag ist es umgekehrt. Rät dir jemand, das Budget im Dezember von 3.000 auf 1.500 Euro zu senken, weil bei einem Dachdecker im Winter kaum jemand sucht, verdient er dadurch keinen Cent weniger. Der Rat ist also nicht verdächtig. Deshalb arbeite ich so, und deshalb würde ich es dir auch bei jedem anderen Anbieter empfehlen.

Was ist mit Erfolgsbeteiligung?

Das dritte Modell: Du zahlst nur, wenn etwas passiert. Zum Beispiel 50 Euro für jede Anfrage, die über dein Kontaktformular kommt. Klingt für dich am besten. In der Praxis ist es das Modell, bei dem es am häufigsten Streit gibt.

Der Grund ist banal: Man wird sich hinterher nicht einig, was ein Erfolg war. Ein Küchenbauer zahlt pro Anfrage. Nach einem Monat stehen 30 Anfragen auf der Rechnung. Zehn davon waren Bewerbungen, fünf wollten nur einen Katalog, drei waren Werbung für Suchmaschinen-Dienste. Zählen die? Und die Kundin, die seit Jahren bei ihm kauft und diesmal über die Anzeige kam: War das die Werbung, oder hätte sie ohnehin angerufen?

Erfolgsbeteiligung funktioniert nur dort, wo jeder einzelne Erfolg sauber gezählt wird. Bei einem Onlineshop geht das, jeder Kauf landet im System. Bei einem Handwerksbetrieb, bei dem die Hälfte der Anfragen telefonisch reinkommt und auf einem Zettel neben der Kasse landet, geht es fast nie. Deshalb biete ich es nicht an.

Ab welchem Werbebudget lohnt sich Betreuung?

Honorar und Werbebudget müssen zueinander passen. Zahlst du 1.500 Euro Betreuung und gibst 500 Euro bei Google aus, geht das meiste Geld an den Dienstleister statt an neue Kunden. Mit 500 Euro bekommst du je nach Branche 60 bis 250 Klicks im Monat, daraus lässt sich kaum ablesen, welche Anzeige funktioniert.

Meine Grenze: Unter etwa 1.500 Euro Werbebudget im Monat nehme ich keine Betreuung an, weil die Rechnung für dich nicht aufgeht. Dann ist das Geld besser im Google-Unternehmensprofil, in Bewertungen und einer klaren Webseite angelegt, und du schaltest erst später oder zunächst selbst.

Nach oben gibt es auch eine Grenze. Gibst du irgendwann 30.000 Euro im Monat bei Google aus, ist ein fester Betrag von 1.500 Euro wenig Geld für viel Verantwortung, und die Betreuung wird entsprechend teurer. Für einen Betrieb mit 1.500 bis 10.000 Euro Werbebudget im Monat ist der feste Monatsbetrag aus meiner Praxis die sauberste Lösung.

Frag im Verkaufsgespräch außerdem: 'Wer loggt sich später in mein Konto ein?' In größeren Agenturen sitzt dir im ersten Gespräch der Verkäufer gegenüber. Danach bekommst du einen Kundenberater, und die Einstellungen macht eine dritte Person, mit der du nie sprichst. Jede Frage von dir wandert durch zwei Postfächer, bevor sie beantwortet wird.

Bei mir gibt es diese Kette nicht. 1.500 bis 4.000 Euro im Monat je Plattform, je nach Aufwand und Werbebudget, 2.000 Euro einmalig für die Einrichtung, monatlich kündbar. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google. Du schreibst mir, ich antworte, und ich bin derselbe Mensch, der in deinem Konto die Suchbegriffe prüft.

Woher die Zahlen kommen

Die Angaben zur Funktionsweise der Plattformen in diesem Beitrag stützen sich auf deren offizielle Hilfeseiten:

  • Klickpreise und Suchmengen: Google Keyword-Planner (Deutschland, Durchschnitt der letzten zwölf Monate, Abruf August 2026).

Für Facebook und Instagram gilt dieselbe Logik, nur die Anforderungen an den Dienstleister sind andere: Meta-Ads-Agentur: was sie können muss. Und ob du überhaupt eine brauchst: Agentur, Freelancer oder selbst machen?

Frag nicht nur, was die Betreuung kostet. Frag, woran der andere verdient. Die Antwort sagt dir mehr über die nächsten zwölf Monate als jede Referenzliste.

Häufige Fragen

Was kostet eine Google-Ads-Agentur im Monat?
Bei spezialisierten Freelancern und kleinen Agenturen meist 1.500 bis 4.000 Euro im Monat für eine Plattform, je nach Aufwand, Werbebudget und Umfang, dazu einmalig die Einrichtung. Große Agenturen liegen oft darüber und verlangen Mindestlaufzeiten. Das Werbebudget kommt in jedem Fall getrennt dazu und geht direkt an Google.
Ist ein Anteil vom Budget oder ein fester Betrag besser?
Für dich ist der feste Monatsbetrag die ehrlichere Variante. Die Bezahlung hängt nicht daran, dass du mehr ausgibst. Beim Anteil vom Budget verdient der Dienstleister mehr, wenn dein Budget steigt, egal ob mehr Kunden kommen. Bei kleinen Budgets bleibt beim Prozentmodell außerdem so wenig Honorar übrig, dass niemand ernsthaft ins Konto schaut.
Lohnt sich eine Erfolgsbeteiligung?
Nur, wenn jeder Erfolg sauber gezählt wird. Bei Onlineshops, wo jeder Kauf im System landet, kann es funktionieren. Bei Betrieben mit vielen Telefonanfragen streitet man am Monatsende darüber, was als Anfrage zählt. Ich biete es deshalb nicht an.
Was kostet die Einrichtung einmalig?
Bei mir 2.000 Euro. Darin steckt die Messung auf deiner Webseite, damit jede Anfrage dem Suchwort zugeordnet wird, der Aufbau von Konto und Kampagnen und die ersten Anzeigentexte. Ohne diesen Schritt siehst du später nur Klicks, nicht Anfragen.
Ab welchem Werbebudget lohnt sich eine Agentur?
Ab etwa 1.500 Euro Werbebudget im Monat. Darunter geht zu viel Geld in die Betreuung und zu wenig in Klicks, um zu erkennen, was funktioniert. Wenn das dein Rahmen ist, steck das Geld erst ins Google-Unternehmensprofil, in Bewertungen und eine klare Webseite.