PREISE

Was kostet eine Google-Ads-Agentur?

Die Preise gehen weit auseinander, und das liegt selten an der Qualität. Es liegt am Abrechnungsmodell. Wer das versteht, erkennt in zwei Minuten, ob ein Angebot fair ist.

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Was du hier erfährst
  • Die drei üblichen Abrechnungsmodelle
  • Welche Spannen im deutschen Markt normal sind
  • Wo die Interessen auseinanderlaufen
  • Was ich selbst nehme und warum

Modell 1: Anteil vom Werbebudget

Der Klassiker. Die Agentur nimmt 10 bis 20 Prozent von dem, was du bei Google ausgibst. Bei 5.000 Euro Budget also 500 bis 1.000 Euro.

Klingt fair, weil es mitwächst. Der Haken sitzt in der Richtung. Die Agentur verdient mehr, wenn du mehr ausgibst. Nicht, wenn du mehr Kunden bekommst. Das ist kein Vorwurf, das ist einfach der eingebaute Anreiz.

Bei kleinen Budgets kommt ein zweites Problem dazu: 15 Prozent von 1.000 Euro sind 150 Euro im Monat. Dafür schaut niemand ernsthaft in dein Konto.

Modell 2: Feste Pauschale

Ein fester Betrag im Monat, unabhängig vom Budget. Üblich sind 500 bis 3.000 Euro, je nach Umfang und Anzahl der Kanäle.

Der Vorteil: Die Bezahlung hängt nicht daran, dass du mehr ausgibst. Wer dir bei einer Pauschale rät, das Budget zu senken, verdient dadurch keinen Cent weniger.

Der Nachteil: Bei sehr großen Budgets ist die Pauschale für die Agentur irgendwann unattraktiv, dann wandert die Aufmerksamkeit zu größeren Kunden.

Modell 3: Erfolgsbeteiligung

Klingt für dich am besten und ist in der Praxis am seltensten sauber. Der Grund ist banal: Man wird sich hinterher nicht einig, was ein Erfolg war.

Zählt eine Anfrage? Auch die unbrauchbare? Zählt ein Umsatz, den derselbe Kunde vielleicht auch ohne Anzeige gemacht hätte? Wer misst das, und mit welchem Werkzeug?

Erfolgsbeteiligung funktioniert nur dort, wo die Messung wasserdicht ist. Das ist bei Onlineshops eher der Fall als bei einem Handwerksbetrieb, bei dem die Hälfte der Anfragen telefonisch reinkommt.

Was ist ein faires Verhältnis?

Eine Faustregel, die sich bewährt hat: Die Betreuung sollte in einem sinnvollen Verhältnis zum Werbebudget stehen. Zahlst du 2.000 Euro Betreuung auf 500 Euro Budget, stimmt etwas nicht. Zahlst du 200 Euro Betreuung auf 20.000 Euro Budget, schaut niemand hin.

Und noch etwas: Frag, wer tatsächlich in deinem Konto arbeitet. In größeren Agenturen sitzt im Verkaufsgespräch selten die Person, die später die Kampagne betreut.

Bei mir gibt es diese Kette nicht. Feste Pauschale, ab 1.500 Euro pro Monat und Plattform, monatlich kündbar. Du schreibst mir, ich antworte. Kein Account-Manager dazwischen.

Frag nicht, was die Betreuung kostet. Frag, woran der andere verdient. Die Antwort sagt dir mehr über die nächsten zwölf Monate als jede Referenzliste.

Häufige Fragen

Was kostet eine Google-Ads-Agentur im Monat?
Üblich sind entweder 10 bis 20 Prozent vom Werbebudget oder eine feste Pauschale zwischen 500 und 3.000 Euro im Monat. Bei sehr kleinen Budgets lohnt sich eine prozentuale Abrechnung für keine Seite, weil zu wenig Zeit ins Konto fließt.
Ist ein Anteil vom Budget oder eine Pauschale besser?
Für dich ist die Pauschale meist die ehrlichere Variante, weil die Bezahlung nicht daran hängt, dass du mehr ausgibst. Bei einem Anteil vom Budget verdient der Dienstleister mehr, wenn dein Budget steigt, unabhängig davon, ob mehr Kunden kommen.
Lohnt sich eine Erfolgsbeteiligung?
Nur, wenn die Messung wasserdicht ist. Sonst streitet man hinterher darüber, was als Erfolg zählt. Bei Onlineshops, wo jeder Kauf sauber gezählt wird, kann es funktionieren. Bei Betrieben mit vielen Telefonanfragen fast nie.
Was kostet die Betreuung bei dir?
Ab 1.500 Euro pro Monat und Plattform, als feste Pauschale, monatlich kündbar. Das Werbebudget zahlst du getrennt direkt an Google oder Meta. Es gibt keine Agentur-Kette und keinen Account-Manager, du schreibst mir direkt.
Woran erkenne ich ein überteuertes Angebot?
An drei Dingen: Das Werbebudget wird mit der Betreuung in einer Zahl vermischt, es gibt eine Mindestlaufzeit über zwölf Monate, und niemand kann dir sagen, wie eine Anfrage gemessen wird. Fehlt die Messung, kann später auch keiner belegen, was das Geld gebracht hat.