Wie du eine gute Google-Ads-Agentur erkennst
Ich sitze selbst auf dieser Seite des Tisches, das sollst du wissen. Trotzdem sind die Fragen unten die, mit denen du mich genauso prüfen kannst wie jeden anderen.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Sieben Fragen, die im Erstgespräch alles verraten
- Die Warnzeichen, die du vor der Unterschrift siehst
- Warum Referenzlisten wenig aussagen
- Was in einem sauberen Angebot stehen muss
Die sieben Fragen fürs Erstgespräch
Schreib sie dir auf und stell sie wörtlich. Die Antworten sortieren schneller als jede Referenzliste.
- Wer arbeitet später wirklich in meinem Konto? In größeren Agenturen sitzt im Verkaufsgespräch selten die Person, die danach die Kampagne betreut.
- Wie messt ihr eine Anfrage? Wenn darauf keine klare Antwort kommt, kann später niemand sagen, was das Geld gebracht hat.
- Gehört mir das Werbekonto? Die richtige Antwort ist ja. Sonst stehst du beim Wechsel ohne Daten da.
- Was passiert in den ersten 30 Tagen? Eine gute Antwort enthält Messung und Aufbau, nicht sofort Anzeigen.
- Wie oft und in welcher Form berichtet ihr? Ein automatisch erzeugter Zahlenexport ist kein Bericht.
- Was kostet die Betreuung, was das Werbebudget? Getrennte Zahlen, keine Mischsumme.
- Wie komme ich wieder raus? Frag das früh. Die Antwort zeigt, wie sicher sich der andere seiner Arbeit ist.
Warnzeichen, die du vorher siehst
Manche Dinge erkennst du, bevor du überhaupt fragst.
- Ergebnisse werden garantiert. Niemand kann Ergebnisse garantieren, weil niemand die Auktion kontrolliert.
- Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Wer gute Arbeit macht, braucht keine Fesseln.
- Der Preis wird als eine Zahl genannt, in der Budget und Honorar zusammen stecken.
- Es geht ausschließlich um Klicks und Sichtbarkeit, nie um Anfragen.
- Auf die Frage nach der Messung kommt ein Fachwort statt einer Erklärung.
Ein Satz reicht oft schon. Wenn jemand dir im ersten Gespräch eine bestimmte Zahl an Kunden verspricht, ohne dein Angebot, deine Preise und deinen Markt zu kennen, dann verkauft er, statt zu rechnen.
Warum sagen Referenzlisten wenig aus?
Große Logos auf der Website heißen nur, dass es einen Vertrag gab. Sie sagen nichts darüber, ob die Zusammenarbeit gut lief, wie lange sie hielt und wer damals daran gearbeitet hat.
Aussagekräftiger ist eine einzige konkrete Geschichte: welches Problem, welcher Ansatz, was kam raus, was ging schief. Wer das erzählen kann, hat wirklich dringesteckt.
Frag ruhig direkt: erzähl mir von einem Kunden, bei dem es nicht funktioniert hat, und warum. Die Antwort ist der beste Test im ganzen Gespräch.
Was steht in einem sauberen Angebot?
Vier Dinge, sonst fehlt etwas.
- Leistung und Umfang, konkret. Welche Kanäle, wie viele Kampagnen, was ist nicht enthalten.
- Honorar und Werbebudget getrennt ausgewiesen.
- Laufzeit und Kündigungsfrist.
- Wem Konto, Daten und Werbetexte am Ende gehören.
Bei mir sieht das so aus: feste Pauschale ab 1.500 Euro pro Monat und Plattform, monatlich kündbar, dein Konto gehört dir, ich arbeite selbst darin. Keine Kette dazwischen.
Frag jeden Dienstleister, wie du wieder rauskommst. Nichts sagt so viel darüber, wie sicher sich jemand seiner Arbeit ist.
