Macht meine Agentur gute Arbeit?
Du zahlst monatlich und hast das Gefühl, es passiert wenig. Nachfragen willst du nicht, weil dir die Fachbegriffe fehlen. Diese sechs Prüfungen brauchen kein Fachwissen.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Sechs Prüfungen, die du selbst machen kannst
- Die eine Zahl, auf die es ankommt
- Was normale Schwankung ist und was nicht
- Wie du das Gespräch führst, ohne Streit
Prüfung 1: Kennst du deinen Preis pro Anfrage?
Die wichtigste Zahl im ganzen Konto. Werbebudget geteilt durch die Zahl der Anfragen. Wenn du sie nicht kennst oder niemand sie dir sagen kann, ist das das größte Warnzeichen überhaupt.
Klicks, Sichtkontakte und Reichweite sind keine Ergebnisse. Sie sind Zwischenschritte. Ein Bericht, der nur davon handelt, verschweigt das Wesentliche.
Prüfung 2: Werden Anfragen überhaupt gemessen?
Frag: 'Wie zählt ihr eine Anfrage?' Eine gute Antwort ist konkret: Formular abgeschickt, Anruf über die Anzeige, Nachricht über WhatsApp. Eine schlechte Antwort besteht aus Fachwörtern.
Test für dich selbst: Schick über dein eigenes Formular eine Testanfrage und frag danach, ob sie in den Zahlen aufgetaucht ist. Wenn nicht, wird nicht sauber gemessen.
Prüfung 3: Was wurde in den letzten vier Wochen geändert?
Diese Frage ist harmlos und sehr aufschlussreich. Eine gute Antwort enthält konkrete Dinge: diese Suchbegriffe ausgeschlossen, dieses Motiv getauscht, dieses Budget umgeschichtet.
Kommt 'wir haben laufend optimiert' ohne Beispiel, schaut wahrscheinlich niemand hinein.
Prüfung 4: Passen die Anfragen zu deinem Geschäft?
Zahlen können gut aussehen, während die Qualität schlecht ist. 40 Anfragen im Monat sind wertlos, wenn 35 davon Preisanfragen aus einer Region sind, die du gar nicht bedienst.
Sag das deinem Dienstleister aktiv. Er sieht nur, dass ein Formular abgeschickt wurde. Was daraus geworden ist, weißt nur du. Ohne diese Rückmeldung optimiert er auf die falsche Sache.
Prüfung 5 und 6: Entwicklung und Ehrlichkeit
Schau dir den Preis pro Anfrage über sechs Monate an. Schwankungen sind normal, ein stetiger Anstieg über Monate ist es nicht.
Und die letzte Prüfung, die alles zusammenfasst: Hat dir dein Dienstleister in den letzten sechs Monaten von sich aus etwas Negatives berichtet? In jedem Konto läuft etwas schlecht. Wer nie etwas Schlechtes berichtet, sortiert vor, was du erfährst.
Wie führst du das Gespräch?
Nicht als Anklage, sondern als Bitte um Klarheit. Ein Satz reicht: 'Ich möchte verstehen, was pro Monat passiert und was eine Anfrage uns kostet. Kannst du mir das einmal in einfacher Sprache zeigen?'
Wer gute Arbeit macht, freut sich über diese Frage. Wer ausweicht, hat sie schon beantwortet.
In jedem Werbekonto läuft etwas schlecht. Wenn dir seit sechs Monaten niemand etwas Schlechtes berichtet hat, erfährst du nicht alles.
