Google-Ads-Betreuung: was passiert da eigentlich?
Du zahlst monatlich, aber was genau bekommst du dafür? Diese Frage traut sich kaum jemand zu stellen. Hier steht, was in einem gut betreuten Konto pro Monat wirklich passiert.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Was laufende Betreuung konkret bedeutet
- Wie oft jemand ins Konto schauen sollte
- Was ein Bericht enthalten muss
- Woran du merkst, dass keiner mehr hinschaut
Was ist im Monat wirklich zu tun?
Ein Konto läuft nicht von allein, auch wenn es gut aufgesetzt ist. Der Markt bewegt sich, Wettbewerber ändern ihre Gebote, Suchbegriffe verschieben sich mit der Jahreszeit.
- Suchbegriffe prüfen und ausschließen. Google zeigt deine Anzeige auch bei Suchen, die du nie wolltest. Diese auszusortieren ist die undankbarste und wirksamste Arbeit.
- Anzeigentexte testen. Nicht wöchentlich alles umwerfen, sondern gezielt eine Variante gegen die andere.
- Budget umschichten. Weg von dem, was nichts bringt, hin zu dem, was trägt.
- Messung kontrollieren. Formulare gehen kaputt, Seiten ziehen um, Zählungen brechen still ab. Das merkt man nur, wenn man hinschaut.
- Ergebnisse einordnen. Nicht nur zeigen, sondern sagen, was sie bedeuten und was daraus folgt.
Wie oft muss jemand hineinschauen?
Ein laufendes Konto braucht keine tägliche Bastelei. Zu häufiges Eingreifen macht die Auswertung sogar kaputt, weil nie genug Daten zusammenkommen.
Sinnvoll ist ein fester Rhythmus: ein kurzer Blick auf die Zahlen mehrmals pro Woche, eine echte Optimierungsrunde einmal pro Woche, eine gründliche Durchsicht einmal im Monat.
Was du nicht willst: ein Konto, das drei Monate unangetastet läuft, und einen Bericht, der jeden Monat gleich aussieht.
Was enthält ein guter Bericht?
Die meisten Berichte sind Zahlenexporte mit Logo. Ein brauchbarer Bericht beantwortet drei Fragen in einfacher Sprache.
- Was ist passiert? Ausgaben, Anfragen, Preis pro Anfrage.
- Warum ist es passiert? Was wurde geändert und was hat es bewirkt.
- Was passiert als Nächstes? Ein bis drei konkrete Schritte.
Wenn du einen Bericht liest und danach nicht weißt, was der andere im nächsten Monat tun wird, ist es kein Bericht, sondern eine Rechnungsbeilage.
Woran merkst du, dass keiner mehr hinschaut?
Ein paar Anzeichen, die zuverlässig sind.
- Die Zahlen sind über Monate fast identisch, ohne dass jemand etwas verändert hat.
- Du bekommst nie eine Frage gestellt. Wer ein Konto wirklich betreut, fragt regelmäßig nach, was aus den Anfragen geworden ist.
- Auf die Frage, was zuletzt geändert wurde, kommt eine vage Antwort.
- Der Preis pro Anfrage steigt über Monate und niemand spricht es von sich aus an.
Der letzte Punkt ist der wichtigste. Schlechte Nachrichten von sich aus zu bringen, ist der Unterschied zwischen Betreuung und Abrechnung.
Gute Betreuung erkennst du daran, dass dir jemand von sich aus sagt, was nicht funktioniert hat. Nicht daran, dass jeder Bericht grün ist.
