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Instagram-Werbung schalten: der ehrliche Weg

Der schnellste Weg ist der Knopf 'Beitrag bewerben'. Er ist auch der teuerste. Hier steht, was du stattdessen tust und was es bringt.

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Was du hier erfährst
  • Warum 'Beitrag bewerben' Geld verbrennt
  • Was du vorher geklärt haben musst
  • Welches Budget nötig ist
  • Woran du nach vier Wochen erkennst, ob es läuft

Warum ist der einfache Knopf der teure?

In der Instagram-App gibt es unter jedem Beitrag den Knopf zum Bewerben. Zwei Klicks, Budget eingeben, fertig. Genau deshalb nutzen ihn fast alle.

Das Problem: Dieser Weg optimiert auf Reaktionen, nicht auf Anfragen. Du kaufst Likes und Kommentare von Leuten, die nie bei dir kaufen. Es sieht nach Erfolg aus und kostet dich trotzdem Geld ohne Gegenwert.

Über den richtigen Weg, den Werbeanzeigenmanager, sagst du dem System stattdessen: zeig die Anzeige den Leuten, die am ehesten eine Anfrage schicken. Dasselbe Budget, ein völlig anderes Ergebnis.

Was muss vorher geklärt sein?

  • Wohin sollen die Leute? Eine Seite, die genau das anbietet, was in der Anzeige steht. Nicht die Homepage.
  • Was passiert bei einer Anfrage? Wer meldet sich zurück, wie schnell? Innerhalb weniger Stunden entscheidet sich, ob aus einer Anfrage ein Kunde wird.
  • Wie wird gemessen? Ohne Messung siehst du nur Klicks und weißt nie, welche Anzeige den Kunden gebracht hat.
  • Wer darf werben? Du brauchst ein Unternehmensprofil, nicht ein privates.

Welches Budget ist nötig?

Unter 20 Euro am Tag wird es zäh. Das System braucht eine Weile und genug Auslieferung, um zu lernen, wem es deine Anzeige zeigen soll. Mit 5 Euro am Tag dauert diese Phase so lange, dass die meisten vorher aufgeben.

Für ein lokales Unternehmen sind 600 bis 1.500 Euro Werbebudget im Monat ein realistischer Einstieg. Damit läuft genug, um nach drei bis vier Wochen zu erkennen, welches Motiv trägt.

Starte mit drei bis fünf verschiedenen Motiven, nicht mit einem. Du weißt vorher nicht, welcher Blickwinkel zieht. Wer das behauptet, rät.

Woran erkennst du nach vier Wochen, ob es läuft?

Nicht an Likes. An drei Zahlen: Wie viele Anfragen sind gekommen, was hat eine Anfrage gekostet, und wie viele davon waren brauchbar.

Die dritte Zahl kennt nur du. Gib sie weiter, sonst optimiert jeder auf Menge statt auf Qualität.

Ein häufiges Muster: Die Anzeige läuft gut, aber niemand meldet sich zurück auf die Anfragen. Dann ist nicht die Werbung das Problem.

Der Knopf 'Beitrag bewerben' kauft dir Aufmerksamkeit. Der Werbeanzeigenmanager kauft dir Anfragen. Dasselbe Geld, ein völlig anderes Ergebnis.

Häufige Fragen

Wie schalte ich Werbung auf Instagram für mein Unternehmen?
Nicht über den Knopf 'Beitrag bewerben', sondern über den Werbeanzeigenmanager. Dort legst du als Ziel Anfragen fest statt Reaktionen. Vorher brauchst du ein Unternehmensprofil, eine passende Zielseite und eine funktionierende Messung.
Was kostet Instagram-Werbung?
Für ein lokales Unternehmen sind 600 bis 1.500 Euro Werbebudget im Monat ein realistischer Einstieg. Unter etwa 20 Euro am Tag lernt das System zu langsam, wem es deine Anzeige zeigen soll.
Warum ist 'Beitrag bewerben' schlechter?
Weil dieser Weg auf Reaktionen optimiert, also auf Likes und Kommentare. Du kaufst damit Aufmerksamkeit von Leuten, die nie bei dir kaufen. Über den Werbeanzeigenmanager sagst du dem System stattdessen, dass du Anfragen willst.
Wie viele Motive brauche ich zum Start?
Drei bis fünf verschiedene Ansätze, nicht ein perfektes. Vorher weiß niemand, welcher Blickwinkel zieht. Nach zwei bis drei Wochen siehst du, welches Motiv trägt, und gibst diesem mehr Budget.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse?
Erste Anfragen oft in den ersten Tagen, belastbare Aussagen nach drei bis vier Wochen. Vorher siehst du Schwankungen, keine Muster. Wer nach fünf Tagen alles umbaut, macht die Auswertung kaputt.