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Facebook-Werbeanzeige erstellen: worauf es ankommt

Die Technik ist an einem Nachmittag gelernt. Was den Unterschied macht, sind vier Dinge, und keins davon ist eine Einstellung.

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Was du hier erfährst
  • Die vier Teile, die über das Ergebnis entscheiden
  • Was in die erste Zeile gehört
  • Warum das Bild wichtiger ist als der Text
  • Die häufigsten Fehler beim ersten Mal

Die vier Teile, die entscheiden

  • Das Bild oder Video. Entscheidet, ob jemand überhaupt anhält. Unter einer Sekunde Zeit.
  • Die erste Zeile. Entscheidet, ob weitergelesen wird.
  • Das Angebot. Entscheidet, ob jemand klickt.
  • Die Seite dahinter. Entscheidet, ob aus dem Klick eine Anfrage wird.

Alle vier müssen zusammenpassen. Der häufigste Bruch sitzt zwischen Anzeige und Seite: Die Anzeige verspricht etwas Konkretes, die Seite ist die allgemeine Homepage. Dann springen die Leute ab.

Was gehört ins Bild?

Echtes Material schlägt gekaufte Bilder fast immer. Dein Betrieb, deine Leute, dein Ergebnis. Ein Foto, das erkennbar aus dem echten Leben kommt, wirkt in einem Feed voller polierter Werbung wie ein Fremdkörper, und genau das ist gut.

Zeig das Ergebnis, nicht die Dienstleistung. Nicht der Handwerker beim Arbeiten, sondern das fertige Bad. Nicht der Trainer im Studio, sondern der Mensch, der wieder Treppen steigen kann.

Was gehört in die erste Zeile?

Die erste Zeile ist keine Überschrift für dein Unternehmen. Sie ist der Satz, bei dem sich jemand wiedererkennt.

Schlecht: 'Ihr Partner für hochwertige Badsanierung seit 1994.' Besser: 'Bad seit Jahren aufgeschoben, weil niemand einen Termin frei hat?'

Der Unterschied: Der erste Satz redet über dich. Der zweite redet über den Menschen, der ihn liest.

Die häufigsten Fehler beim ersten Mal

  • Zu viele Zielgruppen-Einstellungen. Das System findet die richtigen Leute besser als du, wenn du es lässt.
  • Zu wenige Motive. Ein Motiv ist keine Entscheidungsgrundlage.
  • Zu früh eingreifen. Drei stille Tage sind kein Beweis für gar nichts.
  • Alles gleichzeitig ändern. Danach weißt du nie, was gewirkt hat.
  • Als Ziel Reaktionen wählen statt Anfragen.
Die Anzeige verkauft nicht. Sie sorgt nur dafür, dass der richtige Mensch anhält. Verkauft wird auf der Seite dahinter.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich eine Facebook-Werbeanzeige, die funktioniert?
Vier Teile müssen stimmen: Bild, erste Zeile, Angebot und die Seite dahinter. Der häufigste Bruch sitzt zwischen Anzeige und Seite, wenn die Anzeige etwas Konkretes verspricht und der Klick auf der allgemeinen Homepage landet.
Welches Bild funktioniert am besten?
Echtes Material aus deinem Betrieb schlägt gekaufte Bilder fast immer, weil es in einem Feed voller polierter Werbung auffällt. Zeig dabei das Ergebnis, nicht die Tätigkeit: das fertige Bad statt des Handwerkers beim Arbeiten.
Wie lang soll der Text sein?
Die erste Zeile entscheidet fast alles, danach darf es ruhig länger werden. Wichtig ist, dass die erste Zeile über den Leser spricht und nicht über dein Unternehmen.
Wie viele Zielgruppen-Einstellungen brauche ich?
Weniger als du denkst. Das System findet passende Leute meist besser, wenn du es nicht zu eng einstellst. Zu enge Zielgruppen treiben den Preis und begrenzen, wie viel das System lernen kann.
Wie oft soll ich eine Anzeige wechseln?
Wenn die Zahlen über ein bis zwei Wochen schlechter werden, obwohl sich sonst nichts geändert hat, ist das Motiv verbraucht. Dann ersetzen, nicht reparieren.