LANDINGPAGE

Wie eine Seite aufgebaut ist, die Anfragen bringt

Es gibt kein Geheimrezept, aber eine Reihenfolge, die zuverlässig funktioniert. Sie folgt den Fragen, die ein Besucher in genau dieser Abfolge stellt.

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Was du hier erfährst
  • Was oben stehen muss
  • Welche Beweise wirklich zählen
  • Wie das Formular aussehen sollte
  • Die Reihenfolge der Zweifel

Was muss oben stehen?

Der erste Bildschirm entscheidet, ob jemand bleibt. Drei Dinge gehören dort hin, mehr nicht.

  • Was du machst, für wen, und was dabei herauskommt. In einem Satz, ohne Fachbegriffe.
  • Ein Beleg, der in zwei Sekunden erfassbar ist. Eine Zahl, eine Bewertung, ein bekannter Name.
  • Der nächste Schritt, klar benannt. Nicht 'Kontakt', sondern 'Kostenlose Einschätzung anfragen'.

Wenn die Anzeige ein bestimmtes Wort benutzt hat, muss dieses Wort hier oben wieder auftauchen. Sonst entsteht der Eindruck, falsch gelandet zu sein.

Welche Beweise zählen?

In dieser Reihenfolge, von stark nach schwach: konkrete Zahlen aus echten Projekten, Bewertungen mit Namen, Fotos echter Arbeit, Logos von Kunden, allgemeine Aussagen über Qualität.

Der letzte Punkt ist praktisch wertlos, weil ihn jeder schreibt. 'Höchste Qualität und Zuverlässigkeit' überzeugt niemanden, weil es keine Aussage ist, die man prüfen könnte.

Ein Satz wie 'im letzten Jahr 47 Bäder in Bochum und Umgebung' wirkt stärker als jedes Adjektiv.

Wie sollte das Formular aussehen?

So kurz wie möglich. Jedes Pflichtfeld kostet Anfragen, und zwar spürbar.

Für den ersten Kontakt reichen Name und eine Kontaktmöglichkeit. Alles Weitere kannst du im Rückruf klären. Die Ausnahme sind Felder, die bewusst filtern sollen, etwa die Projektgröße, wenn du Kleinaufträge vermeiden willst.

Und: Sag daneben, was danach passiert. 'Ich melde mich am selben Tag zurück' senkt die Hemmschwelle mehr als jedes Designdetail.

Die Reihenfolge der Zweifel

Ein Besucher stellt Fragen in einer festen Abfolge. Beantworte sie in dieser Reihenfolge, dann fühlt sich die Seite richtig an.

  • Bin ich hier richtig?
  • Was genau bekomme ich?
  • Kann die Firma das wirklich?
  • Was kostet es ungefähr?
  • Was passiert, wenn ich mich melde?
  • Was, wenn es doch nicht passt?

Die vierte Frage lassen die meisten Seiten offen. Wer gar keine Größenordnung nennt, verliert die Leute an den Wettbewerber, der eine nennt.

Eine gute Seite beantwortet die Fragen in der Reihenfolge, in der sie im Kopf des Besuchers auftauchen. Nicht in der Reihenfolge, in der du sie gern erzählen würdest.

Häufige Fragen

Was muss oben auf einer Landingpage stehen?
Was du machst, für wen und was dabei herauskommt, in einem Satz ohne Fachbegriffe. Dazu ein schnell erfassbarer Beleg und ein klar benannter nächster Schritt. Das Wort aus der Anzeige sollte hier wieder auftauchen.
Wie viele Felder darf ein Formular haben?
So wenige wie möglich, für den Erstkontakt reichen Name und eine Kontaktmöglichkeit. Zusätzliche Felder sind nur sinnvoll, wenn sie bewusst filtern sollen, etwa die Projektgröße.
Welche Beweise überzeugen am meisten?
Konkrete Zahlen aus echten Projekten, danach Bewertungen mit Namen und Fotos echter Arbeit. Allgemeine Aussagen über Qualität und Zuverlässigkeit sind praktisch wirkungslos, weil sie jeder schreibt.
Soll ich Preise auf der Seite nennen?
Zumindest eine Größenordnung. Wer gar nichts nennt, verliert Besucher an den Anbieter, der eine Spanne angibt. Eine ehrliche Spanne filtert außerdem Anfragen heraus, die ohnehin nicht gepasst hätten.
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So lang, bis alle Zweifel beantwortet sind, und keine Zeile länger. Bei teuren oder erklärungsbedürftigen Leistungen ist das deutlich mehr Text als bei einfachen, weil mehr Fragen offen sind.