Google und Meta zusammen
Beides gleichzeitig ist am Anfang ein Fehler. Ab einem gewissen Punkt ist genau das Gegenteil der Fall, weil die beiden Kanäle unterschiedliche Aufgaben haben.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Welche Aufgabe jeder Kanal hat
- Ab wann sich die Kombination lohnt
- Wie die Aufteilung praktisch aussieht
- Warum die Messung dann schwieriger wird
Zwei Kanäle, zwei Aufgaben
Google holt Nachfrage ab, die schon existiert. Jemand hat ein Problem und sucht danach. Diese Menschen sind kaufbereit, aber ihre Zahl ist begrenzt: Es suchen im Monat nur so viele Leute, wie eben suchen.
Facebook und Instagram erzeugen Nachfrage. Dort erreichst du Menschen, die dein Problem haben, aber gerade nicht daran denken. Diese Gruppe ist um ein Vielfaches größer, dafür ist sie kälter.
Daraus folgt der eigentliche Punkt: Google hat eine Obergrenze, Meta nicht.
Ab wann sich die Kombination lohnt
Wenn du bei Google an die Decke stößt. Das erkennst du daran, dass mehr Budget den Preis pro Anfrage deutlich steigen lässt, statt mehr Anfragen zu bringen.
Praktisch passiert das bei lokalen Dienstleistern oft ab 1.500 bis 3.000 Euro Werbebudget im Monat, je nach Größe des Marktes.
Vorher ist die Kombination schädlich, weil zwei halbe Budgets zwei halbe Ergebnisse bringen.
Wie sieht die Aufteilung praktisch aus?
Ein Muster, das sich bewährt hat: Google deckt die konkrete Nachfrage ab, also die Suchen mit klarer Absicht. Meta übernimmt zwei Aufgaben daneben.
- Neue Leute erreichen, die noch nicht suchen. Das füllt oben nach.
- Leute erneut ansprechen, die schon auf deiner Seite waren, aber nicht angefragt haben. Das ist meist der günstigste Teil im ganzen Konto.
Der zweite Punkt wird oft vergessen und ist fast immer der wirtschaftlichste.
Warum wird die Messung dann schwieriger?
Sobald zwei Kanäle laufen, beanspruchen beide dieselben Anfragen für sich. Jemand sieht deine Anzeige auf Instagram, sucht drei Tage später deinen Namen bei Google und meldet sich. Wer bekommt die Anfrage zugeschrieben?
Beide. Deshalb ist die Summe der gemeldeten Anfragen bei zwei Kanälen fast immer höher als die Zahl der tatsächlichen Anfragen.
Die einzige Lösung, die im Alltag funktioniert: Vergleich mit der Realität. Wie viele Anfragen sind wirklich reingekommen, wie viel wurde insgesamt ausgegeben. Alles andere ist Kanal-Streit.
Google hat eine Obergrenze, weil nur so viele Menschen suchen, wie eben suchen. Meta hat keine. Deshalb ergänzen sie sich, statt zu konkurrieren.
