Werbung für Immobilienmakler
Fast jeder Makler hat mehr Interessenten als Objekte. Die eigentliche Aufgabe ist deshalb nicht die Vermarktung, sondern die Eigentümerakquise.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Warum Käufer nicht das Problem sind
- Wie Eigentümerakquise über Werbung läuft
- Was ein Eigentümerkontakt kosten darf
- Warum der lange Weg normal ist
Warum sind Käufer nicht das Problem?
Für ein gut geschnittenes Objekt in guter Lage findet sich der Käufer fast von allein. Der Engpass sitzt davor: Wer verkauft überhaupt, und wer erfährt zuerst davon?
Deshalb zielt sinnvolle Werbung hier auf Eigentümer, nicht auf Suchende. Das ist die deutlich schwierigere und deutlich lohnendere Zielgruppe.
Wie läuft Eigentümerakquise über Werbung?
Niemand wacht auf und sucht einen Makler. Der Weg führt über ein Angebot, das für Eigentümer nützlich ist, bevor sie sich entschieden haben.
- Eine kostenlose Wertermittlung. Der Klassiker, funktioniert weiterhin, ist aber umkämpft.
- Ein Marktbericht für den konkreten Ort oder Stadtteil.
- Ein Ratgeber zu einem konkreten Anlass: Erbschaft, Scheidung, Umzug ins Heim.
- Ein einfacher Rechner zum Verkaufserlös.
Der Anlass ist wichtiger als das Objekt. Menschen verkaufen wegen einer Lebenssituation, nicht wegen einer Marktlage.
Was darf ein Eigentümerkontakt kosten?
Rechne über die Provision. Bei einem durchschnittlichen Objekt und üblicher Provision steht einer erfolgreichen Vermittlung ein vier- bis fünfstelliger Ertrag gegenüber.
Wenn aus zwanzig Wertermittlungen ein Auftrag wird, darf eine Wertermittlung mehrere hundert Euro kosten. Übliche Preise liegen bei 30 bis 150 Euro pro Kontakt, je nach Region und Angebot.
Warum ist der lange Weg normal?
Zwischen der ersten Wertermittlung und dem Auftrag liegen oft sechs bis achtzehn Monate. Wer nach vier Wochen bilanziert, sieht nur Kosten.
Deshalb ist die Nachverfolgung hier wichtiger als in fast jeder anderen Branche. Ein Kontakt, der heute nur schaut, kann in einem Jahr der beste Auftrag des Jahres sein. Wer ihn nicht systematisch weiterbetreut, hat für nichts bezahlt.
Käufer findest du für ein gutes Objekt fast von allein. Die eigentliche Arbeit beginnt ein Jahr vorher, beim Eigentümer, der noch gar nicht verkaufen will.
