Werbung für Fahrschulen
Der Vorteil: Jedes Jahr werden neue Menschen 17. Der Nachteil: Sie entscheiden nach dem, was Freunde erzählen, und du musst in genau diesem Moment sichtbar sein.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Wer entscheidet und wer zahlt
- Warum der Zeitpunkt alles ist
- Was ein Fahrschüler wert ist
- Wo Geld verbrannt wird
Wer entscheidet und wer zahlt?
Meist entscheidet der Jugendliche, aber die Eltern zahlen und reden mit. Das sind zwei verschiedene Ansprachen auf zwei verschiedenen Plattformen.
Instagram erreicht die Fahrschüler, dort zählen Stimmung, Fahrlehrer als Person und die Frage, ob das Ganze angenehm wird.
Facebook erreicht die Eltern, dort zählen Preis, Bestehensquote und Verlässlichkeit. Beide Anzeigen können zum selben Angebot führen und müssen völlig unterschiedlich klingen.
Warum ist der Zeitpunkt entscheidend?
Die Anmeldung passiert in engen Fenstern: kurz vor dem 17. Geburtstag, in den Sommerferien und zum Schuljahresende.
Wer ganzjährig gleich viel ausgibt, verschenkt Geld. Sinnvoll ist eine Grundpräsenz auf Google für die Suchenden, plus deutlich erhöhtes Budget in den Wochen vor den Ferien.
Zusätzlich lohnt die genaue Altersaussteuerung: 16 bis 17 Jahre für den Führerschein mit 17, 17 bis 19 für den Rest.
Was ist ein Fahrschüler wert?
Eine durchschnittliche Ausbildung liegt je nach Region und Fahrstundenzahl bei 2.500 bis 3.500 Euro Umsatz. Selbst bei vorsichtiger Marge darf eine Anmeldung 100 bis 200 Euro Werbekosten tragen.
Dazu kommt der Effekt, den niemand einrechnet: Zufriedene Fahrschüler bringen ihre Geschwister und ihren Freundeskreis mit. Ein gewonnener Schüler ist häufig zwei oder drei.
Wo wird Geld verbrannt?
- Zu weite Umkreise. Niemand fährt 30 Kilometer zur Fahrschule.
- Werbung ohne Preisangabe, weil der Preis hier fast immer der erste Vergleich ist.
- Anzeigen, die nur das Logo und den Namen zeigen.
- Kein Weg zur Anmeldung außer 'komm vorbei'.
Der wirksamste einzelne Hebel ist ein Video mit dem Fahrlehrer. Diese Entscheidung fällt über die Person, mit der man 30 Stunden im Auto sitzt, nicht über die Fahrschule als Firma.
Man wählt keine Fahrschule. Man wählt den Menschen, mit dem man 30 Stunden im Auto sitzt.
