VERGLEICH

Online-Werbung oder Flyer?

Der entscheidende Unterschied ist nicht der Preis. Es ist, dass du beim Flyer nie erfährst, was er gebracht hat.

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Was du hier erfährst
  • Was beides kostet
  • Der Unterschied bei Streuverlust und Messung
  • Wann Print trotzdem gewinnt
  • Wie man beides kombiniert

Was kostet beides?

Ein Flyer in 10.000 Haushalten kostet je nach Region und Papier grob 400 bis 900 Euro inklusive Verteilung. Übliche Rücklaufquoten liegen im Bereich von wenigen Promille.

Dieselben 400 bis 900 Euro bringen online je nach Branche 200 bis 900 Klicks von Menschen, die entweder gesucht haben oder gezielt ausgewählt wurden.

Der Preis ist also ähnlich. Der Unterschied liegt darin, wen du erreichst und ob du es hinterher weißt.

Wo liegt der Unterschied bei Streuverlust und Messung?

Der Flyer geht an alle Haushalte im Gebiet, unabhängig davon, ob dort jemand ein Bad sanieren will. Online kannst du nach Ort, Alter und Absicht eingrenzen.

Der größere Unterschied ist die Messung. Beim Flyer weißt du am Ende nicht, ob die drei Anrufe daher kamen oder von der Empfehlung. Online siehst du es, zumindest größtenteils.

Genau deshalb wird bei Print seit Jahrzehnten dasselbe gemacht, ohne dass jemand sagen kann, ob es funktioniert.

Wann gewinnt Print trotzdem?

  • Sehr enge Gebiete: eine Neueröffnung, in deren Straßenzügen jeder ein möglicher Kunde ist.
  • Zielgruppen, die online kaum erreichbar sind, etwa sehr alte Menschen.
  • Anlässe, bei denen etwas Greifbares zählt, etwa ein Gutschein an der Tür.
  • Regionen, in denen Online-Reichweite ungewöhnlich teuer ist.

In diesen Fällen ist Print keine Verlegenheitslösung, sondern die passende Wahl.

Wie kombiniert man beides sinnvoll?

Wenn du Flyer einsetzt, mach sie messbar. Ein eigener Kurzlink, ein Stichwort am Telefon oder ein Gutscheincode reichen aus.

Damit bekommst du zum ersten Mal eine Zahl, und die Diskussion 'bringt das was' ist beendet.

Zusätzlich lohnt es sich, dasselbe Gebiet online zu belegen, während der Flyer läuft. Wer beides sieht, erinnert sich eher.

Flyer sind nicht schlechter als Online-Werbung. Sie sind blind. Und was man nicht messen kann, kann man auch nicht verbessern.

Häufige Fragen

Was ist günstiger, Flyer oder Online-Werbung?
Der Preis ist ähnlich. Ein Flyer in 10.000 Haushalten kostet grob 400 bis 900 Euro, dieselbe Summe bringt online je nach Branche 200 bis 900 Klicks. Der Unterschied liegt darin, wen du erreichst und ob du es hinterher weißt.
Funktionieren Flyer überhaupt noch?
Ja, in engen Gebieten, bei schwer online erreichbaren Zielgruppen und wenn etwas Greifbares zählt. Das Problem ist nicht die Wirkung, sondern dass sie sich kaum messen lässt.
Wie mache ich Flyer messbar?
Mit einem eigenen Kurzlink, einem Stichwort am Telefon oder einem Gutscheincode. Damit bekommst du zum ersten Mal eine Zahl und kannst entscheiden, statt zu glauben.
Soll ich beides gleichzeitig machen?
Bei ausreichendem Budget kann das sinnvoll sein, weil Menschen sich eher erinnern, wenn sie dich mehrfach sehen. Bei kleinem Budget konzentriere dich auf den Kanal, den du messen kannst.
Was ist der größte Nachteil von Print?
Der Streuverlust und die fehlende Messung. Der Flyer geht an alle Haushalte im Gebiet, unabhängig vom Bedarf, und am Ende weiß niemand, welche Anrufe daher kamen.