Recruiting für Pflege und Gesundheit
Hier konkurrieren alle mit allen, und Geld ist selten der Hebel. Was zieht, ist der Dienstplan.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Warum Geld hier selten der Hebel ist
- Was wirklich zum Wechsel bewegt
- Welche Kanäle funktionieren
- Was realistisch möglich ist
Warum ist Geld hier selten der Hebel?
Weil die Gehälter zwischen vergleichbaren Einrichtungen dicht beieinander liegen und tariflich weitgehend festgelegt sind. Ein Aufschlag von 200 Euro bewegt jemanden selten zum Wechsel, wenn alles andere gleich bleibt.
Was bewegt, sind die Bedingungen um die Arbeit herum. Genau darüber schreibt kaum jemand in seinen Anzeigen, weil es unspektakulär klingt.
Was bewegt Pflegekräfte zum Wechsel?
- Verlässlicher Dienstplan. Nicht aus dem Frei geholt zu werden, ist das meistgenannte Argument überhaupt.
- Feste Zusagen zu Wochenenden und Urlaub.
- Realistischer Personalschlüssel. Wer weiß, mit wie vielen Kollegen er im Dienst steht, kann einschätzen, worauf er sich einlässt.
- Kurzer Arbeitsweg und Parkplatz.
- Einarbeitung, die wirklich stattfindet.
Wer davon zwei konkret benennen kann, hebt sich sofort ab.
Welche Kanäle funktionieren?
Facebook erreicht in diesem Bereich mehr als Instagram, weil die Altersstruktur passt. Beides zusammen ist trotzdem sinnvoll.
Google lohnt sich zusätzlich, weil in Pflegeberufen tatsächlich aktiv gesucht wird, anders als in vielen anderen Mangelberufen. Beide Wege zusammen decken Suchende und Nichtsuchende ab.
Was ist realistisch möglich?
Ehrlich gesagt: Werbung löst den Pflegenotstand nicht. Sie verschiebt, wer die verfügbaren Kräfte bekommt.
Realistisch sind einzelne Einstellungen über Monate, nicht die Besetzung eines ganzen Teams in vier Wochen. Wer das verspricht, verkauft.
Was zusätzlich wirkt und nichts kostet: die eigenen Mitarbeiter fragen. Empfehlungsprämien bringen in diesem Bereich regelmäßig mehr als jede Kampagne.
In der Pflege gewinnt nicht der Betrieb mit dem höchsten Gehalt, sondern der mit dem verlässlichsten Dienstplan.
