PERSONAL

Recruiting für Gastronomie und Hotellerie

Hier wird selten monatelang geplant. Personal wird gebraucht, wenn jemand geht, und das ist meistens gestern.

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Was du hier erfährst
  • Warum Geschwindigkeit hier alles ist
  • Was gegen den Ruf der Branche hilft
  • Welches Format funktioniert
  • Wie du die Fluktuation senkst

Warum ist Geschwindigkeit hier alles?

Der Bedarf entsteht kurzfristig und ist sofort spürbar. Eine fehlende Servicekraft am Samstag kostet direkt Umsatz und Nerven.

Deshalb ist eine dauerhaft laufende kleine Kampagne hier sinnvoller als kurze Aktionen. Wer erst startet, wenn jemand kündigt, wartet zwei bis drei Wochen auf die ersten Bewerbungen. Läuft ohnehin etwas, ist am nächsten Tag jemand da.

Was hilft gegen den Ruf der Branche?

Der Ruf ist bekannt: lange Dienste, Wochenendarbeit, wenig Planbarkeit. Dagegen hilft nur Konkretes.

  • Zwei feste freie Tage, benannt.
  • Dienstplan zwei Wochen im Voraus.
  • Trinkgeldregelung offen erklärt.
  • Wie viele Leute in der Schicht arbeiten.

Wer eines dieser Dinge bieten kann und nennt, hebt sich sofort ab, weil fast niemand konkret wird.

Welches Format funktioniert?

Kurze Videos aus dem echten Betrieb während der Schicht, mit dem Team im Bild. Menschen wollen sehen, mit wem sie arbeiten würden.

Der Bewerbungsweg muss extrem kurz sein. Eine Nachricht oder ein Anruf, keine Unterlagen. In dieser Branche entscheidet oft ein Gespräch von zehn Minuten.

Wie senkst du die Fluktuation?

Das ist der eigentliche Hebel. Wer viermal im Jahr dieselbe Stelle besetzt, zahlt viermal.

Die häufigsten Gründe für frühes Aussteigen sind fehlende Einarbeitung und ein anderer Alltag als angekündigt. Beides ist hausgemacht und beides ist billiger zu beheben als die nächste Kampagne.

Wer erst wirbt, wenn jemand kündigt, wartet drei Wochen. Wer ohnehin läuft, hat am nächsten Tag jemanden.

Häufige Fragen

Wie finde ich schnell Personal für die Gastronomie?
Mit einer dauerhaft laufenden kleinen Kampagne statt kurzer Aktionen. Wer erst startet, wenn jemand kündigt, wartet zwei bis drei Wochen auf die ersten Bewerbungen.
Was hilft gegen den schlechten Ruf der Branche?
Konkrete Zusagen statt Floskeln: zwei benannte freie Tage, Dienstplan zwei Wochen im Voraus, offene Trinkgeldregelung, Angabe zur Schichtbesetzung. Fast niemand wird konkret, deshalb wirkt es.
Welches Format funktioniert?
Kurze Videos aus dem laufenden Betrieb mit dem Team im Bild. Menschen wollen sehen, mit wem sie arbeiten würden, bevor sie sich melden.
Wie sollte der Bewerbungsweg aussehen?
So kurz wie möglich, am besten eine Nachricht oder ein Anruf ohne Unterlagen. In dieser Branche entscheidet oft ein Gespräch von zehn Minuten.
Was ist wichtiger als Recruiting?
Die Fluktuation zu senken. Wer viermal im Jahr dieselbe Stelle besetzt, zahlt viermal. Die häufigsten Gründe für frühes Aussteigen sind fehlende Einarbeitung und ein Alltag, der anders ist als angekündigt.