Die Karriereseite, die Bewerbungen bringt
Die Anzeige bringt jemanden auf die Seite. Ob er sich meldet, entscheidet sich dort. Und dort brechen die meisten ab.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Was oben stehen muss
- Warum das Formular der Abbruchpunkt ist
- Welche Beweise zählen
- Was du weglassen kannst
Was muss oben stehen?
Dieselbe Aussage wie in der Anzeige, sonst entsteht das Gefühl, falsch gelandet zu sein.
- Die Stelle, der Ort, die Arbeitszeiten.
- Der Verdienstrahmen.
- Das eine Argument aus der Anzeige, wörtlich wiederholt.
- Der Weg zur Bewerbung, sichtbar ohne Scrollen.
Was nicht oben steht: die Firmengeschichte. Sie interessiert erst, wenn jemand grundsätzlich Interesse hat.
Warum ist das Formular der Abbruchpunkt?
Weil dort Lebenslauf, Zeugnisse und Anschreiben verlangt werden. Wer abends auf dem Sofa auf eine Anzeige reagiert, hat davon nichts zur Hand.
Der Unterschied zwischen einem Formular mit acht Feldern und einem mit drei ist enorm, oft der Faktor drei bis fünf bei der Zahl der Bewerbungen.
Name, Telefonnummer, Beruf. Mehr braucht der erste Schritt nicht. Alles Weitere klärt der Anruf.
Welche Beweise zählen?
Fotos vom echten Team und den echten Räumen, keine Symbolbilder. Eine kurze Aussage von jemandem, der dort arbeitet, wirkt stärker als jede Selbstbeschreibung.
Und die konkrete Antwort auf die stille Frage: Wie sieht ein normaler Arbeitstag hier aus? Wer das ehrlich beschreibt, bekommt passendere Bewerbungen und weniger Abbrüche in der Probezeit.
Was kannst du weglassen?
- Den Anforderungskatalog mit zwölf Punkten.
- Floskeln wie 'dynamisches Team' und 'flache Hierarchien'.
- Die Unternehmenshistorie seit 1974.
- Alles, was nach Personalabteilung klingt, wenn du keine hast.
Je mehr davon wegfällt, desto eher meldet sich jemand.
Wer abends auf dem Sofa auf eine Anzeige reagiert, hat keinen Lebenslauf zur Hand. Frag nach dem Namen und der Nummer, den Rest klärst du im Gespräch.
