Mitarbeiter gewinnen über Facebook und Instagram
Die besten Leute suchen keinen Job. Sie haben einen. Genau deshalb findest du sie nicht auf Portalen, sondern dort, wo sie abends ohnehin sind.
Kostenloses Erstgespräch ↓- Warum die Zielgruppe eine andere ist
- Wie die Anzeige aussehen muss
- Welches Budget nötig ist
- Woran du den Erfolg misst
Warum ist die Zielgruppe hier eine andere?
Auf Portalen erreichst du aktiv Suchende. Das sind in Mangelberufen wenige, und um die konkurrieren alle Betriebe der Region gleichzeitig.
Die deutlich größere Gruppe sind die, die nicht suchen, aber wechseln würden: Menschen, die ihren Job machen, aber bei einem besseren Angebot zuhören würden. Sie suchen nicht, also musst du zu ihnen.
Genau das leisten Facebook und Instagram. Du erreichst dort Menschen nach Beruf, Alter und Umkreis, ohne dass sie etwas gesucht haben.
Wie du diese Gruppe konkret ansprichst und woran du merkst, dass es wirkt: Bewerber erreichen, die gar nicht suchen.
Wie muss die Anzeige aussehen?
Nicht wie eine Stellenanzeige. Wer den Anforderungskatalog abbildet, bekommt die Reaktion, die eine Stellenanzeige verdient: keine.
- Ein echtes Video, gern vom Chef oder einem Mitarbeiter, ohne Studio.
- Die eine Sache zuerst, die für diesen Beruf zählt: Verdienst, Arbeitszeiten, Fahrzeug, Team, Wohnortnähe.
- Klartext statt Floskeln. 'Kein Wochenenddienst' schlägt 'attraktives Arbeitsumfeld'.
- Ein sehr einfacher erster Schritt, im Zweifel eine Nachricht statt Unterlagen.
Der Ton entscheidet mehr als das Budget. Wer wie ein Formular klingt, bekommt Formularbewerbungen.
Welches Budget ist nötig?
Weniger als viele denken, weil die Zielgruppe eng ist. Für eine Stelle in einer Region sind 400 bis 1.000 Euro im Monat ein üblicher Rahmen.
Rechne mit einer Laufzeit von mindestens vier Wochen. Personalgewinnung braucht Wiederholung, weil der richtige Moment beim Empfänger liegt und nicht bei dir. Jemand, der heute zufrieden ist, kann in drei Wochen genug haben.
Was eine Bewerbung über Werbung üblicherweise kostet und wie der Vergleich zum Personalvermittler ausfällt: Was kostet eine Bewerbung über Werbung?
Woran misst du den Erfolg?
Nicht an Klicks und nicht an der Zahl der Bewerbungen. An der Zahl der geführten Gespräche und an den Einstellungen.
Viele Bewerbungen bei wenigen Gesprächen heißen fast immer: Die Anzeige verspricht etwas, das der Job nicht hält, oder der Filter fehlt. Wenige Bewerbungen bei hoher Gesprächsquote sind das bessere Ergebnis.
Woher die Zahlen kommen
Die Angaben zur Funktionsweise der Plattformen in diesem Beitrag stützen sich auf deren offizielle Hilfeseiten:
- Klickpreise und Suchmengen: Google Keyword-Planner (Deutschland, Durchschnitt der letzten zwölf Monate, Abruf August 2026).
Die besten Leute suchen keinen Job. Deshalb findest du sie nicht dort, wo gesucht wird, sondern dort, wo sie abends ohnehin sind.
