BRANCHE

Werbung für Garten- und Landschaftsbau

Wenige Aufträge im Jahr, aber jeder im fünfstelligen Bereich. Das macht Werbung hier besonders lohnend und den Zeitpunkt besonders wichtig.

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Was du hier erfährst
  • Warum der Januar zählt, nicht der Mai
  • Google für Bedarf, Bilder für Wünsche
  • Was eine Anfrage wert ist
  • Wie man kleine Aufträge aussortiert

Warum ist der Januar wichtiger als der Mai?

Im Mai sind die Auftragsbücher voll und die Klickpreise am höchsten, weil alle gleichzeitig werben. Die Entscheidung für eine neue Terrasse fällt aber im Winter, wenn man aus dem Fenster schaut.

Wer im Januar und Februar sichtbar ist, kauft günstiger ein und füllt die Saison, bevor sie beginnt. Wer im Mai startet, kämpft um Reste zum Höchstpreis.

Welcher Kanal für welches Ziel?

Google deckt den konkreten Bedarf ab: Terrassenbau, Pflasterarbeiten, Gartenpflege plus Ort. Diese Menschen wissen schon, was sie wollen.

Facebook und Instagram wecken den Wunsch. Ein Vorher-Nachher-Bild eines fertigen Gartens erzeugt Bedarf, den es vorher nicht gab. Genau dafür ist die Branche wie gemacht, weil das Ergebnis sichtbar ist.

In der Praxis: Google ganzjährig für Bedarf, Meta im Winter zur Vorbereitung der Saison.

Was ist eine Anfrage wert?

Bei Auftragswerten von 15.000 bis 40.000 Euro und einer Abschlussquote von etwa jeder vierten oder fünften Anfrage darf eine Anfrage mehrere hundert Euro kosten.

Das ist ungewöhnlich viel Spielraum und der Grund, warum in dieser Branche fast jede halbwegs saubere Kampagne funktioniert. Die Kunst liegt nicht im Preis pro Anfrage, sondern in der Qualität.

Wie sortiert man kleine Aufträge aus?

Das eigentliche Problem sind Anfragen für Rasenmähen und Heckenschnitt, wenn du Terrassen baust.

  • Mindestvolumen offen auf der Seite nennen, etwa 'ab 10.000 Euro Projektvolumen'.
  • Im Formular nach Fläche und gewünschtem Zeitraum fragen.
  • Begriffe wie Rasenmähen und Gartenhilfe als Ausschluss hinterlegen.
  • Nur fertige Projekte in der passenden Größenordnung zeigen.

Ein offen genannter Mindestpreis kostet ein paar Anfragen und spart viele Stunden.

Die Entscheidung für die neue Terrasse fällt im Januar am Küchenfenster, nicht im Mai bei 28 Grad.

Häufige Fragen

Wann soll ein Garten- und Landschaftsbauer werben?
Ab Januar, nicht ab Mai. Die Entscheidung fällt im Winter, die Klickpreise sind dann niedriger und die Saison lässt sich füllen, bevor sie beginnt.
Was darf eine Anfrage kosten?
Bei Auftragswerten von 15.000 bis 40.000 Euro und einer Abschlussquote um 20 bis 25 Prozent sind mehrere hundert Euro pro Anfrage tragbar.
Google oder Facebook für Gartenbau?
Google deckt den konkreten Bedarf, Facebook und Instagram wecken ihn über Vorher-Nachher-Bilder. Sinnvoll ist Google ganzjährig und Meta vor allem im Winter.
Wie vermeide ich Anfragen für Kleinstaufträge?
Mindestvolumen offen nennen, im Formular nach Fläche fragen, Begriffe wie Rasenmähen ausschließen und nur Projekte in der passenden Größenordnung zeigen.
Lohnt sich Werbung auch für reine Gartenpflege?
Ja, aber anders gerechnet. Hier zählt der Wert über mehrere Jahre, nicht der einzelne Einsatz. Ein Pflegekunde über drei Saisons rechtfertigt eine deutlich teurere Anfrage als ein Einmaleinsatz.